Von Reinhold M.
14. February 2026
Für den, der wissen will, was es mit dem Valentinstag auf sich hat, habe ich ein paar Fakten zusammengetragen. Wer möchte, kann damit vor seiner Valentina angeben. 😉
Der Valentinstag beruft sich auf einen heiligen Valentin, dessen Gedächtnis am 14. Februar begangen wird. Seit der Reform des römischen Generalkalenders (1970) gibt es diesen Heiligen (offiziell) nicht mehr.
Trotzdem werden heute in vielen deutschen Bistümern Gottesdienste und Segensfeiern für liebende Paare angeboten. Eine Übersicht beispielsweise über die Aktionen im Erzbistum Köln ist im Internet auf www.ehe-familie.info zu finden.
Valentin war Bischof von Terni bei Rom und Märtyrer. Weil er vor Kaiser Claudius II. Gothicus (268 – 270) die Anbetung eines heidnischen Götzenbildes verweigerte, wurde er am 14. Februar 269 enthauptet und an der Via Flamina begraben. Trotz eines Verbotes soll Valentin Liebespaare nach christlichem Zeremoniell getraut und in Partnerschaftskrisen geholfen haben. Über seinem Grab in der Nähe von Terni wurde im 8. Jh. eine Kirche errichtet. Reliquien findet man in der Liebfrauenkirche in Worms und in Kiedrich im Rheingau.
Patron der Bienenzüchter, Blumen, Reisenden, Blinden, Jugend, Verlobten, für eine gute Heirat, gegen Ohnmacht, Fallsucht und Pest.
Valentin soll als Mönch ab und an Blumensträuße über die Klostermauer gereicht haben, die dann die Jünglinge ihren Liebsten schenkten. Der Brauch, zu Valentin Blumen zu schenken, geht u. U. auf die Göttin Juno, die Beschützerin von Ehe und Familie, zurück, deren Fest im alten Rom am 14. 2. gefeiert wurde. Eher nachvollziehbar ist, dass heidnischer Fruchtbarkeitszauber hinter dem Ganzen steckt. Im alten Rom fanden um diese Zeit die berühmt-berüchtigten und sehr beliebten Luperkalien statt. Der Hirtengott Lupercus wurde mit sexuellen Ausschweifungen geehrt.
In Nordfrankreich und England wird Valentin seit dem 14. Jahrhundert als Fest der Jugend und der Liebenden gefeiert, weil sich am 14. 2. nach altem europäischen Volksglauben die Vögel paaren (Vogelhochzeit). In den USA entstand der Brauch, an Familie und Freunde am Valentinstag Grußkarten (Valentin greetings) zu verschicken. Über Belgien und der Schweiz kam er auch nach Deutschland und Österreich. Wie bei allem, womit man Geld verdienen kann, wurde auch diese Sitte durch die Blumenhändler und Süßwarenindustrie nachhaltig gefördert.
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